Digitaldruck vs. Siebdruck auf Stoff: Was ist der Unterschied?
Discover the key differences between digital print vs screen print fabric, including color, detail, durability, and order size. Find out which suits your sewing projects best.
Beim Stoffkauf für dein nächstes Nähprojekt stolperst du schnell über zwei Begriffe: Digitaldruck und Siebdruck. Beide bringen Designs auf Textilien, arbeiten aber ganz unterschiedlich. Wie das Druckverfahren auf Aussehen, Griff und Haltbarkeit wirkt, hilft dir bei der Wahl, egal ob du Kinderkleidung, Freizeitmode oder eine spontane DIY-Idee nähst.
- 0,5 mMindestmenge im Digitaldruck
- 220 g/m²unser Baumwolljersey
- 95 %Baumwolle, 5 % Elasthan
- GOTSzertifizierte Basis
So funktioniert Digitaldruck
Digitaler Textildruck ist eine junge Technik. Große Tintenstrahldrucker bringen das Motiv direkt auf den Stoff, ähnlich wie ein Foto auf Papier, nur eben auf Baumwolljersey oder Bambusjersey. Winzige Tropfen wasserbasierter Tinte landen auf der Oberfläche und ergeben präzise, detailreiche Bilder mit satten Farben.
Bei Fabricly drucken wir so unsere Baumwolljersey-Stoffe: 95 % Baumwolle, 5 % Elasthan, 220 g/m², 160 cm breit, mit Designs, die du sonst nirgends findest. Weil keine Siebe oder Schablonen nötig sind, lohnt sich das Verfahren auch für kleine Mengen. Du kannst schon einen halben Meter bestellen.
So funktioniert Siebdruck
Siebdruck ist die traditionelle Methode. Farbe wird durch ein feinmaschiges Sieb auf den Stoff gedrückt. Für jede Farbe im Motiv braucht es ein eigenes Sieb, mehrfarbige Designs also mehrere. Das macht das Verfahren aufwändiger und bei kleinen Mengen unwirtschaftlich. Die Farbe liegt meist auf der Oberfläche und wirkt dadurch kräftig und deckend, besonders auf dunklen Stoffen. Für fotorealistische Motive ist Siebdruck weniger geeignet, weil die Farben übereinander gedruckt werden.
Digitaldruck und Siebdruck im direkten Vergleich
Digitaldruck
- Tintenstrahl sprüht Tropfen direkt auf den Stoff
- Sehr feine Details und weiche Verläufe
- Weicher Griff, Farbe zieht in die Faser
- Schon ab 0,5 Meter erhältlich
- Wasserbasierte Tinte, wenig Abfall
Siebdruck
- Farbe wird durch ein Sieb gedrückt
- Kräftige, deckende Flächen, auch auf Dunkel
- Pro Farbe ein eigenes Sieb
- Mindestmenge meist mehrere Meter
- Mehr Wasser- und Chemieeinsatz
Praxis-Tipp: Willst du ein fotorealistisches Motiv, feine Linien oder einen weichen Verlauf, nimm Digitaldruck. Für ein plakatives Logo mit zwei, drei klaren Farben in großer Auflage spielt Siebdruck seine Stärke aus.
Farbintensität und Detailgenauigkeit
Bei der Farbe punktet jedes Verfahren anders. Siebdruck liefert dank dickerer Farbschicht oft besonders leuchtende, plakative Töne, gut für Logos oder klare Blockmuster. Digitaldruck zieht in die Fasern ein, die Farben wirken etwas weicher und natürlicher, der Griff bleibt angenehm. Bei feinen Details hat der Digitaldruck die Nase vorn: filigrane Muster, kleine Schriften und sanfte Verläufe gelingen, die im Siebdruck schwierig wären.

Mindestbestellmenge und Flexibilität
Ein großer Unterschied ist die Mindestbestellmenge. Für Siebdruck müssen erst physische Siebe gebaut werden, das kostet Zeit und Geld. Deshalb gelten meist Mindestmengen von mehreren Metern, für Hobbynäher und kleine Labels oft unpraktisch. Im Digitaldruck fällt das weg. Ab einem halben Meter bist du dabei, ideal um ein neues Design zu testen oder ein Einzelstück zu nähen.
Waschbeständigkeit und Stoffgefühl
Gerade bei Kleidung soll das fertige Stück auch nach dem Waschen schön bleiben. Beide Verfahren halten lange, wenn sie sauber gemacht sind. Beim Siebdruck liegt die Farbe dicker auf und kann mit billigen Farben nach vielen Wäschen ausbleichen oder feine Risse bekommen. Profi-Siebdruck mit guten Farben hält dagegen viele Jahre. Digitaldruck mit wasserbasierter Tinte zieht in die Faser ein, das gibt ein weiches Tragegefühl und weniger Risse. Unsere Baumwolljerseys bleiben dank ausgewählter Tinten und sauberer Fixierung auch nach vielen Wäschen farbintensiv.
Wie du digital bedruckte Stoffe so wäschst, dass die Farben kräftig bleiben, steht im Pflegeguide für Digitaldruck.
Umweltauswirkungen
Auch die Umwelt zählt mit. Siebdruck braucht in der Regel mehr Wasser, Chemie und Energie, etwa für die Siebe, das Anmischen und die Reinigung. Manche Farben und Lösungsmittel sind heikel, wenn sie nicht fachgerecht entsorgt werden. Digitaldruck gilt als sparsamer: weniger Wasser, kaum Abfall, keine Siebe. Unsere Baumwolljerseys sind GOTS-zertifiziert und stehen damit für kontrollierten Bio-Anbau und saubere Verarbeitung.
Darum drucken wir digital
- Auf Details und feine Verläufe ausgelegt
- Weicher Griff, Farbe sitzt in der Faser
- Schon ab 0,5 Meter, ideal für Einzelstücke
- GOTS-zertifizierter Baumwolljersey als Basis
Für detailreiche, bunte und exklusive Motive in kleinen Mengen ist Digitaldruck die bessere Wahl, genau darauf bauen unsere Baumwolljersey-Stoffe. Siebdruck bleibt sinnvoll, wenn du ein einfaches Design mit wenigen Farben in großer Stückzahl brauchst. Schau dir die ganze Auswahl im Fabricly-Shop an.
Häufige Fragen
Ist Digitaldruck oder Siebdruck haltbarer beim Waschen?
Beide halten lange, wenn sie sauber gemacht sind. Digitaldruck zieht in die Faser ein und reißt seltener, Siebdruck mit guten Farben hält ebenfalls viele Jahre. Wasche bedruckte Stoffe auf links bei 30 °C, dann bleiben Farbe und Griff erhalten.
Warum kann ich bei Digitaldruck schon ab 0,5 Meter kaufen?
Im Digitaldruck braucht es keine physischen Siebe, also keine teure Vorbereitung pro Motiv. Deshalb sind kleine Mengen wirtschaftlich, und du kannst ein Design erst einmal mit einem halben Meter testen.
Welcher Druck ist umweltfreundlicher?
In der Regel Digitaldruck. Er braucht weniger Wasser, erzeugt kaum Abfall und kommt ohne Siebe aus. Unsere Baumwolljerseys sind dazu GOTS-zertifiziert.
Welcher Stoff von Fabricly ist digital bedruckt?
Unser kompletter Baumwolljersey ist digital bedruckt: 95 % Baumwolle, 5 % Elasthan, 220 g/m², 160 cm breit, in kleinen Auflagen und ab 0,5 Meter.
Noch Fragen zum Stoff? Schreib uns einfach, wirklich.
Stöbere durch unsere Jerseys
Weiche Baumwoll- und Bambusjerseys mit eigenen Prints, ab einem halben Meter, GOTS und OEKO-TEX zertifiziert.
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