Baumwolljersey oder French Terry? Wann welcher Stoff
Baumwolljersey oder French Terry? Beide sind weich und dehnbar, unterscheiden sich aber in Gewicht, Struktur und Wärme. Welcher Stoff für welches Projekt passt.
Baumwolljersey oder French Terry? Diese Frage stellt sich bei fast jedem Nähprojekt für gemütliche Kleidung. Beide Stoffe sind weich, dehnbar und angenehm zu tragen, doch sie unterscheiden sich in Gewicht, Struktur und Wärme. Welcher Stoff zu deinem Projekt passt, hängt vor allem davon ab, was du nähst und für welche Jahreszeit.
- 220 g/m²unser Baumwolljersey
- 235–240 g/m²unser French Terry
- 160 cmStoffbreite, beide
- 5 %Elasthan für Dehnung
Beide Stoffe bei Fabricly bestehen aus 95 % Baumwolle und 5 % Elasthan und kommen mit Digitaldrucken, die du sonst nirgends findest. Hier liest du, wie sich Baumwolljersey und French Terry in Struktur, Gewicht und Dehnung unterscheiden, und welcher Stoff sich für welches Kleidungsstück eignet.
Struktur und Griff
Baumwolljersey ist ein einfach gestrickter Stoff mit einer glatten Oberfläche auf beiden Seiten. Der Strick ist fein und flach und hat durch das Elasthan eine leichte Dehnung. Mit 220 g/m² fällt unser Baumwolljersey weich und fließend, bleibt aber kräftig genug fürs ganze Jahr. Weil beide Seiten gleich aussehen, gibt es keine linke Seite, was Zuschnitt und Nähen einfacher macht.
French Terry ist mit 235 bis 240 g/m² etwas schwerer. Außen ist er glatt, innen hat er kleine Schlaufen, die ihn weich und kuschelig machen. Diese Schlaufen speichern Wärme, deshalb ist French Terry der Stoff für kühlere Tage. Er ist fester und fällt weniger fließend als Jersey, dehnt sich etwas weniger und liegt dadurch ruhiger im Schnitt.
Baumwolljersey
- 220 g/m², leicht bis mittelschwer
- Glatt auf beiden Seiten, keine linke Seite
- Hohe Dehnung, fließender Fall
- Kühl und atmungsaktiv, fürs ganze Jahr
- T-Shirts, Kleider, Leggings, Kinderkleidung
French Terry
- 235–240 g/m², mittelschwer bis schwer
- Außen glatt, innen mit weichen Schlaufen
- Moderate Dehnung, ruhiger Fall
- Wärmend und kuschelig, Herbst und Winter
- Hoodies, Sweatshirts, Jogger, Loungewear
Beide Stoffe haben 5 % Elasthan, also Dehnung und gute Rückstellkraft. Baumwolljersey dehnt sich durch das leichtere Gewicht etwas mehr und eignet sich für eng anliegende Schnitte. French Terry gibt nach, hält aber besser die Form, was lockeren Teilen wie Sweatshirts und Joggern entgegenkommt.
Gewicht und Wärme: Wann welcher Stoff?
Gewicht und Wärme sind der wichtigste Unterschied zwischen den beiden. Baumwolljersey mit 220 g/m² ist ein mittelschwerer Strick für Frühling, Sommer und milde Herbsttage. Er ist atmungsaktiv und liegt kühl auf der Haut, ideal für T-Shirts, Leggings und leichte Kleider. French Terry isoliert durch seine Schlaufen mehr und ist damit für Herbst- und Winterprojekte wie Sweatshirts, Hoodies und Joggerhosen gemacht.
Tipp fürs ganze Jahr: Viele Nähbegeisterte haben beide Stoffe im Schrank. Baumwolljersey für die warme Jahreszeit und zum Lagen-Nähen, French Terry, sobald die Temperaturen fallen. So deckst du jede Jahreszeit ab.
Die besten Projekte für Baumwolljersey
Durch seine glatte Oberfläche und das mittlere Gewicht ist Baumwolljersey vielseitig. Diese Projekte gelingen damit besonders gut:
- T-Shirts und Tops. Leicht, atmungsaktiv und bequem für jeden Tag.
- Kleider. Der fließende Fall passt zu lässigen, leicht taillierten Schnitten.
- Kinderkleidung. Weich und sanft auf der Haut, perfekt für Spielkleidung und zum Lagen-Tragen.
- Leggings und Sportkleidung. Die Dehnung durch das Elasthan macht ihn ideal für eng anliegende Hosen.
Unsere Digitaldrucke auf Baumwolljersey bringen Muster in diese Projekte, die du sonst nirgends findest, erhältlich ab 0,5 Metern im Shop.

Die besten Projekte für French Terry
French Terry mit seiner wärmenden Schlaufen-Innenseite ist der Stoff für Herbst und Winter. Diese Projekte passen gut:
- Hoodies und Sweatshirts. Der Klassiker für gemütliche, lässige Oberteile.
- Jogger und Sweatpants. Warme, bequeme Hosen zum Spielen und Entspannen.
- Leichte Jacken und Zip-ups. Lagen, die wärmen, ohne dick aufzutragen.
- Loungewear-Sets. Innen weich, außen glatt, ideal für passende Garnituren.
Zuschnitt und Nähen: Tipps für beide Stoffe
Strickstoffe wie Baumwolljersey und French Terry brauchen ein paar Handgriffe, damit das Ergebnis sauber wird:
- NadelJersey- oder Stretchnadel verwenden, sie schont die Maschen.
- StichStretchstich oder schmaler Zickzack, damit die Naht mitdehnt.
- StabilisierenAusschnitt und Saum mit Vlieseline oder Stretchband sichern.
- VorwaschenVor dem Zuschnitt waschen, denn Strick kann leicht eingehen.
Welcher Stoff für welches Projekt?
Wenn du noch schwankst, hilft dir der Blick auf Jahreszeit und Schnitt:
- März bis September: Baumwolljersey für T-Shirts, leichte Kleider und Spielkleidung. Atmungsaktiv und kühl.
- Oktober bis Februar: French Terry für Hoodies, Sweatshirts und lässige Hosen. Wärmt, ohne zu überhitzen.
- Übergangszeit: Baumwolljersey als Basisschicht unter einem French-Terry-Oberteil kombinieren.
- Eng oder weit: Eng anliegend gelingt mit Baumwolljersey, lockere Schnitte halten mit French Terry besser die Form.
Baumwolljersey und French Terry bei Fabricly
Unser Baumwolljersey mit 220 g/m² ist der leichte, glatte Allrounder für die warme Jahreszeit und Teile, die fallen und dehnen sollen. Unser French Terry mit 235 bis 240 g/m² und weicher Schlaufen-Innenseite bringt Wärme in Hoodies, Sweatshirts und Jogger.
Beide Stoffe haben 5 % Elasthan für Dehnung und kommen mit unseren Digitaldrucken. Ob Sommerkleid oder Winter-Hoodie, mit dem passenden Stoff macht das Nähen mehr Freude und das Ergebnis sitzt bequemer. Beide findest du ab 0,5 Metern im Shop.
Baumwolljersey ist der leichte, dehnbare Stoff für warme Tage, fließende Schnitte und alles direkt auf der Haut. French Terry ist schwerer, wärmt durch seine Schlaufen-Innenseite und sitzt ruhiger, perfekt für Hoodies, Sweatshirts und Jogger im Herbst und Winter. Wähle nach Jahreszeit und Schnitt, dann passt der Stoff zum Projekt.
Häufige Fragen
Was ist der Hauptunterschied zwischen Baumwolljersey und French Terry?
Baumwolljersey ist leichter (220 g/m²), glatt auf beiden Seiten und stärker dehnbar. French Terry ist schwerer (235 bis 240 g/m²), hat innen weiche Schlaufen und wärmt mehr. Jersey eignet sich für leichte, eng anliegende Teile, French Terry für gemütliche, lockere Kleidung.
Welcher Stoff ist besser für Anfänger?
Baumwolljersey ist etwas anfängerfreundlicher, weil er keine linke Seite hat und sich gut auf der Haushaltsmaschine nähen lässt. French Terry ist genauso gut zu verarbeiten, nur etwas schwerer, was bei Kapuzen und Bündchen mehr Lagen bedeutet. Mit Stretchnadel und Stretchstich gelingen beide.
Kann ich Baumwolljersey und French Terry kombinieren?
Ja. Eine beliebte Kombination ist ein French-Terry-Hoodie mit Bündchen aus Baumwolljersey oder Rippjersey. Auch beim Lagen-Nähen passt eine leichte Jersey-Basisschicht gut unter ein wärmendes French-Terry-Oberteil.
Noch Fragen zum Stoff? Schreib uns einfach, wirklich.
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